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Pharaomantis

Miomantis paykullii

Verbreitung
Afrika (DNZ)
Kopf-Rumpf Länge
bis ca. 5 cm
Lebenserwartung
ca. 9 Monate

Pogona vitticeps

Haltung
Hohes Terrarium
Einrichtung
Bodengrund Terra Bark mit Basis gemischt, kleine Korkäste
Ernährung
Insekten
Platzbedarf juvenil:
ab 30x30x30 cm
Platzbedarf adult:
ab 30x30x30 cm
Temperatur:
24 - 30 Grad
Luftfeuchte:
60 - 70 %
Schutzstatus:
nicht geschützt
Landesverordnung
nicht relevant

Die bunt gefärbte Mantide aus Afrika, auch unter dem Namen Ägyptische Gottesanbeterin bekannt, hat ihren Ursprung in Ägypten und zählt zu den unkomplizierten Arten für Anfänger.

Haltung

Als solitäre Art kommt sie mit kompakten Terrarien gut zurecht; 30×30×30 cm gelten als ausreichend. Wer das Terrarium optisch aufwerten möchte, greift jedoch gerne zu einer größeren Variante.

Einrichtung

Für den Bodengrund bietet sich eine Mischung aus lockerer, leicht humoser Erde ohne Dünger und etwas Pinienrinde an. Die Tiere nutzen Korkäste gerne zum Klettern und sitzen häufig auf kleinen Kunstpflanzen. Um das Substrat zu belüften, kann es vorsichtig mit einer gebogenen Pinzette gelockert werden.

Klima und UV

Für diese afrikanische Art genügt eine Temperaturspanne von 22 °C bis 28 °C, wobei sich in der Haltung etwa 26 °C als optimal erwiesen haben. Eine UV‑Beleuchtung ist nicht erforderlich. Besonders gleichmäßige Bedingungen entstehen, wenn ein Teil des Bodens mit einer Heizmatte erwärmt wird. Da viele Terrarien außerhalb des Sommers im unteren Bereich zu kühl sind, verhindert eine thermostatgesteuerte Heizmatte zuverlässig solche Temperaturunterschiede. Gleichzeitig sinkt der Energieverbrauch, weil Spotlampen mit geringerer Leistung auskommen. Für eine harmonische Ausleuchtung empfiehlt sich eine LED‑Leiste über die gesamte Terrarienbreite. Licht und Wärme sollten über eine Zeitschaltuhr gesteuert werden – etwa 14 Stunden an und 10 Stunden aus.

Geckoworld Empfehlung

Ein größeres Terrarium erfordert in der Regel auch eine Anpassung der Beleuchtung. Häufig sind leistungsstärkere Wärme‑ und UV‑Quellen nötig, ergänzt durch eine längere Tageslichtlampe.

Ernährung

Die Pharaomantis nimmt nahezu jede Beute an, die sie mit ihren Fangarmen sicher greifen kann. Besonders gut geeignet sind Heimchen und kleinere Heuschrecken. Zu große Heuschrecken sollten vermieden werden, da ihre kräftigen Hinterbeine Verletzungen verursachen können.

Sozialverhalten und Fortpflanzung

Hat das Weibchen ein Männchen mit Pheromonen angelockt, versucht dieses vorsichtig auf ihren Rücken zu gelangen, ohne als Beute wahrgenommen zu werden. Die Paarung kann sich über mehrere Stunden hinziehen und endet häufig mit dem Verzehr des Männchens. Anschließend legt das Weibchen mehrere Ootheken ab.

Sonstiges

Die Pharaomantis reagiert häufig kämpferisch und richtet sich sofort in einer Abwehrstellung auf. Ihre Fangarme nutzt sie dabei wie Waffen

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