
Kornnatter Blood Red
Pantherophis guttatus
Verbreitung | Nordamerika (DNZ) | ||
Kopf-Rumpf Länge | bis ca. 130 cm | ||
Lebenserwartung | ca. 20 Jahre | ||
Pogona vitticepsHaltung | Waldterrarium | ||
Einrichtung |
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Ernährung | Kleinsäuger | ||
Platzbedarf juvenil: | ca. 60x30x50 cm | ||
Platzbedarf adult: | ca. 130x70x130 cm | ||
Temperatur: | 25 - 35 Grad im Winter kühler | ||
Luftfeuchte: | 50 % | ||
Schutzstatus: | nicht geschützt | ||
Landesverordnung | nicht relevant |
Die Kornnatter gehört ohne Zweifel zu den beliebtesten Terrarientieren. Sie lässt sich leicht halten und begeistert durch eine große Vielfalt an Farbmorphen.
Haltung
Kornnattern halten sich überwiegend im unteren Bereich des Terrariums auf. Für die Bestimmung der geeigneten Terrariengröße empfiehlt es sich, mit der Gesamtlänge (GL) des Tieres zu arbeiten. Bei noch nicht ausgewachsenen Tieren gilt folgende Berechnung:
- Terrarien‑Grundfläche: einfache × halbe Gesamtlänge des Tieres
- Terrarienhöhe: mindestens die halbe Gesamtlänge des Tieres
Berücksichtigen Sie dabei stets das zu erwartende Wachstum in den kommenden Monaten – je nachdem, ob es sich um ein schnell oder langsam wachsendes Tier handelt. Für adulte Tiere existieren in Deutschland verschiedene institutionelle Richtlinien, die Mindestmaße für die Terrariengröße vorgeben.
Terrariengröße
Tierärztliche Vereinigung für Tierschutz e.V.
Gesamtlänge der längsten Schlange x Halbe Länge x Gesamtlänge (für 2 Tiere)
Bundesverband für fachgerechten Natur-, Tier- und Artenschutz e.V.
130 x 70 x 130 cm (für 2 Tiere)
Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft
130 x 70 x 130 cm (für 2 Tiere)
Einrichtung
Kornnattern stammen ursprünglich aus Nordamerika. Als Bodengrund eignet sich eine Mischung aus Terra Basis und Terra Bark, alternativ auch reine Pinienrinde oder Hanfeinstreu. Da die Tiere ein verstecktes Leben bevorzugen, sollten ein oder mehrere, der Körpergröße angepasste Verstecke angeboten werden – etwa Korkplatten oder Kunststoffhöhlen. Zusätzlich kann eine Wetbox die Häutung unterstützen.
Für die Bepflanzung empfehlen wir aus hygienischen Gründen den Einsatz von Kunstpflanzen, da echte Pflanzen häufig zerdrückt oder beschädigt werden.
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Klima und UV
Kornnattern sind in Nordamerika verbreitet und kommen vom Mittleren Westen der USA bis hinunter nach Florida vor.
Da Reptilien wechselwarm sind, müssen Temperatur und Luftfeuchtigkeit ihres natürlichen Lebensraums im Terrarium möglichst realistisch nachgebildet werden. Dies gelingt durch geeignete Heiz‑ und Lichtquellen sowie durch das Besprühen oder Vernebeln von Wasser, etwa mittels Beregnungsanlage oder Fogger. Ein Thermo‑/Hygrometer ermöglicht die zuverlässige Kontrolle dieser Werte.
Ein besonders stabiles und gut regulierbares Klima erreicht man durch den Einsatz einer Heizmatte unter einem Teil des Bodengrunds. Gerade außerhalb der Sommermonate sind Terrarien in der unteren Hälfte oft zu kühl, sodass die Tiere einen warmen Rücken, aber einen kalten Bauch haben. Die Heizmatte sollte daher immer über ein Thermostat gesteuert werden. So wird die Wärme nur dann zugeschaltet, wenn sie tatsächlich benötigt wird – was nicht nur das Klima optimiert, sondern auch den Energieverbrauch reduziert. Terrarien lassen sich auf diese Weise mit geringerer Wattzahl bei den Spotlampen und insgesamt energieeffizienter betreiben.
Eine gute Ausleuchtung des Terrariums ist ebenfalls unverzichtbar. Zusätzlich benötigen Kornnattern einen Sonnenplatz, der durch eine Spotbeleuchtung entsteht und Licht, Wärme und bei Bedarf auch UV‑Strahlung liefert. Hochwertige Produkte sind hier besonders wichtig, da sie dem natürlichen Sonnenlicht am nächsten kommen. Für eine gleichmäßige Grundbeleuchtung und eine ansprechende Optik im Wohnraum empfiehlt sich eine LED‑Leiste über die gesamte Terrarienbreite.
Das Thema UV‑Beleuchtung ist in der Schlangenhaltung umstrittener als bei anderen Terrarientieren. Häufig wird behauptet, Schlangen benötigten kein UV‑Licht. Kornnattern sind jedoch tagaktiv und nicht ständig im Bodengrund verborgen. Es gibt keine Hinweise darauf, dass UV‑Beleuchtung ihnen schaden könnte. Wenn Sie sich für einen UV‑Spot als Wärmequelle entscheiden, empfiehlt sich eine geringere Wattzahl.
Alle Licht‑ und Wärmequellen sollten über eine Zeitschaltuhr gesteuert werden – idealerweise mit einem Tagesrhythmus von 14 Stunden Beleuchtung und 10 Stunden Dunkelphase.
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Bei der Wahl eines größeren Terrariums müssen auch die Beleuchtungsparameter entsprechend angepasst werden. Das umfasst unter anderem leistungsstärkere Wärme‑ und UV‑Leuchtmittel sowie eine Tageslichtlampe, deren Länge auf das Terrarium abgestimmt ist.
Ernährung
Kornnattern ernähren sich in der Natur von Kleinsäugern. Im Terrarium sollten Futtertiere nach Möglichkeit immer tot angeboten werden. Dafür steht Frostfutter zur Verfügung, das vor dem Verfüttern auf Zimmertemperatur erwärmt wird. Nur in seltenen Ausnahmefällen ist die Gabe lebender Futtertiere zulässig.
Häufig wird behauptet, die Verfütterung lebender Kleinsäuger sei in Deutschland grundsätzlich verboten – das ist jedoch nicht korrekt. Ein aktuelles Urteil stellt klar, dass aus tierschutzrechtlichen Gründen zunächst der Versuch unternommen werden muss, Schlangen mit toten Futtertieren zu füttern. Lehnen die Tiere diese konsequent ab, ist auch die Verfütterung lebender Beute erlaubt (Verwaltungsgericht München, Az.: M 23 K 16.928).
Erfahrene Züchter gewöhnen ihre Jungtiere von Beginn an an tote Futtertiere, sodass dieses Problem nur selten auftritt. Grundsätzlich müssen Futtertiere immer der Größe der Schlange angepasst sein.
Sozialverhalten und Fortpflanzung
Kornnattern können sowohl einzeln als auch in Gruppen gehalten werden. Entscheidend ist jedoch, dass die Tiere in ihrer Größe nicht zu stark voneinander abweichen – deutlich kleinere Exemplare könnten von größeren Tieren erdrückt werden.
Kornnattern benötigen eine etwa achtwöchige Winterruhe. Nach der Paarung legt das Weibchen durchschnittlich 8 bis 20 Eier, aus denen die Jungtiere nach rund 60 bis 80 Tagen schlüpfen.
Sonstiges
Kornnattern können bereits nach etwa acht Monaten geschlechtsreif werden. Für die Zucht sollten Weibchen jedoch erst im zweiten Lebensjahr eingesetzt werden. Aufgrund ihres ruhigen Wesens eignen sich Kornnattern zudem gut für Einsteiger in die Schlangenhaltung.
Produkte
Terrarium + Ausstattung
errarium (der Tiergröße angepasst)
Exoterra Compact Top
Exoterra UVB 150
Exoterra Natural Light
Exoterra Light Bracket Holder
Refklektor
JBL Halogen Day
Hygrometer
Thermometer
Korkröhre
HO Red Bark
Wassernapf
Ernährung
Futtertiere: Kleinsäuger
Optional
Zeitschaltuhr
Tronchos (Korkäste)
Kunstpflanzen
Sprühflasche
Schlangenhaken
Reptilienhöhle
Sphagnum Moos
Bilder von Königspythons

Farbform Amelanistic Striped

Farbvariante "Opal"

Farbvariante "Anerythristic"

Farbvariante "Okeetee"