
Königspython
Python regius
Verbreitung | Afrika (DNZ) |
Kopf-Rumpf Länge | bis ca. 160 cm |
Lebenserwartung | über 30 Jahre |
Trockensavannenterrarium | |
Einrichtung | Bodengrund Terra Bark oder Hanfschäben, großer Wassernapf, Höhle, UV |
Ernährung | Kleinsäuger |
Platzbedarf juvenil: | ca. 80x40x50 cm |
Platzbedarf adult: | ca. 130x70x70 cm |
Temperatur: | 25 - 27 Grad |
Luftfeuchte: | 60 % |
Schutzstatus: | WA II Nachweispflicht |
Landesverordnung | nicht relevant |
Die Königspython gilt als die wohl bekannteste unter den in Haltung verbreiteten Riesenschlangen. Ihre Vielzahl an Farbvarianten trägt zusätzlich zu ihrer großen Beliebtheit bei.
Haltung
Königspythons halten sich überwiegend im unteren Bereich des Terrariums auf. Jungtiere nutzen gelegentlich auch höhere Ebenen. Für die Berechnung der Terrariengröße empfiehlt es sich, die Gesamtlänge (GL) des Tieres als Maßstab heranzuziehen. Bei noch nicht ausgewachsenen Tieren gilt:
- Grundfläche: einfache × halbe Gesamtlänge
- Höhe: mindestens halbe Gesamtlänge
Dabei sollte das zu erwartende Wachstum in den kommenden Monaten berücksichtigt werden. Für adulte Tiere existieren in Deutschland Richtlinien verschiedener Institutionen zur empfohlenen Terrariengröße.
Terrariengröße
Tierärztliche Vereinigung für Tierschutz e.V.
Gesamtlänge der längsten Schlange x Halbe Länge x Dreiviertel Länge (für 2 Tiere)
Bundesverband für fachgerechten Natur-, Tier- und Artenschutz e.V.
130 x 70 x 70 cm (für 1 Tier)
Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft
130 x 70 x 70 cm (für 1 Tier)
Einrichtung
Königspythons bevorzugen in ihrer natürlichen Umgebung einen festen, lehmhaltigen Sand. In Zentral- und Westafrika findet man sie häufig in Termitenhügeln oder den Bauten kleinerer Säugetiere. Im Terrarium stellen sie jedoch keine besonderen Ansprüche an den Bodengrund. Viele Halter nutzen Mischungen aus Terra Basis und Terra Bark, reine Pinienrinde oder Hanfeinstreu. Da die Tiere versteckt leben, sollten ein bis mehrere, der Körpergröße angepasste Verstecke (z. B. Korkplatten oder Kunststoffhöhlen) sowie gegebenenfalls eine Wetbox zur Unterstützung der Häutung angeboten werden. Jungtiere erklimmen gerne Korkäste, wobei zu beachten ist, dass Königspythons keine guten Kletterer sind. Äste sollten daher nicht zu hoch angebracht werden, um Stürze und Verletzungen zu vermeiden. Als Bepflanzung empfiehlt sich aus hygienischen Gründen die Verwendung von Kunstpflanzen, da echte Pflanzen meist beschädigt oder zerdrückt werden.
Ein lehmhaltiger Bodengrund wie Exo Terra Stone Desert Sonora Ocher eignet sich besonders gut. Wird er angefeuchtet, lässt er sich leicht formen, etwa zum Ummanteln von Höhlen. Nach dem Trocknen bleibt er stabil und erinnert optisch an die natürlichen Termitenhügel oder Kleinsäuger-Bauten.
Klima und UV
Da Reptilien wechselwarme Tiere sind, muss ihr natürlicher Lebensraum im Terrarium nachempfunden werden – die Temperatur und die Luftfeuchtigkeit. Erreicht wird dies durch verschiedene Heiz-/Lichtquellen und das Vernebeln/Sprühen von Wasser (Beregnungsanlage oder Fogger). Ein Thermo-/Hygrometer erlaubt dem Pfleger die Kontrolle dieser Werte. Ein besonders gutes (und leicht zu steuerndes) Klima erreichen Sie als Pfleger mit dem Einsatz einer Heizmatte unter einem Teil des Bodens ihres Terrariums. Oft haben Terrarien, außerhalb des Sommers zu niedrige Temperaturen in der unteren Terrarienhälfte, sodass die Pfleglinge einen warmen Rücken und einen kalten Bauch haben. Die Heizmatte sollte mit einem Thermostat gekoppelt sein. So erreicht man immer das richtige Klima, denn die Heizmatte wird automatisch zugeschaltet, wenn sie gebraucht wird. Ein Pluspunkt ist der günstigere Energieverbrauch im Sinne der Umwelt, denn so betriebene Terrarien benötigen nicht nur eine geringere Wattzahl bei den Spotlampen – sondern kommen grundsätzlich mit weniger Energie aus. Wir beraten Sie gern dazu. Eine gute Ausleuchtung des Terrariums ist also obligatorisch. Weiter benötigen sie einen Sonnenplatz im Terrarium. Dieser entsteht durch eine Spotbeleuchtung, welche Licht, Wärme und ggf. UV-Strahlen liefert. Die hochwertigsten Produkte sind hier gerade gut genug – denn nur sie sind dem natürlichen Sonnenlicht ebenbürtig. Zur gleichmäßigen Ausleuchtung Ihres Terrariums als Schmuck für Ihren Wohnraum empfehlen wir eine LED-Beleuchtung über die Breite des gesamten Terrariums.
Das Thema UV ist bei der Schlangenhaltung umstrittener als bei allen anderen Terrarientieren. Oft heißt es, das Schlangen kein UV Licht benötigen. Sicher lebt der Königspython am Tage in Termitenbauten – bei uns in der Höhle. Aber auch ein Königspython ist mal bei Sonnenlicht unterwegs und es gibt keine Berichte, dass es schaden könnte, dem Tier UV Beleuchtung angedeihen zu lassen. Wenn Sie sich zu einem UV Spot als Wärmequelle entscheiden, so empfehlen wir eine schwächere Wattzahl zu nehmen. Die Licht- und Heizquellen werden grundsätzlich in einem Tagesrhythmus per Zeitschaltuhr geschaltet, 14h an, 10h aus.
Ernährung
Die Ernährung der Königspython besteht aus Kleinsäugern. Am besten werden diese als Frostfutter angeboten, das vor dem Verfüttern auf Zimmertemperatur gebracht wird. Lebende Beutetiere sollten nur in seltenen Ausnahmefällen eingesetzt werden. Oft hört man, dass dies in Deutschland verboten sei – das stimmt nicht. Ein Urteil des Verwaltungsgerichts München (Az.: M 23 K 16.928) besagt, dass Schlangen aus Tierschutzgründen zunächst mit toten Futtertieren gefüttert werden müssen. Nur wenn sie diese nicht annehmen, darf lebende Beute angeboten werden.
Erfahrene Züchter geben ihren Jungtieren von Anfang an tote Futtertiere, wodurch das Problem kaum auftritt. Wichtig ist, dass die Größe der Beute immer der Größe der Schlange entspricht.
Sozialverhalten und Fortpflanzung
Königspythons können sowohl einzeln als auch in Gruppen gehalten werden. Dabei ist jedoch darauf zu achten, dass die Tiere in ihrer Größe nicht zu stark voneinander abweichen, da kleinere Exemplare von größeren erdrückt werden könnten. Die Geschlechtsbestimmung ist schwierig: Bei ausgewachsenen Tieren sind die Aftersporne der Männchen meist stärker ausgeprägt. Zudem besitzen Männchen häufig einen schmaleren Kopf und wirken insgesamt weniger gedrungen – diese Merkmale sind jedoch nicht immer eindeutig erkennbar.
Weibchen legen nach einer Tragezeit von etwa 130 Tagen zwischen 3 und 15 Eier. Während der rund 60-tägigen Inkubationszeit umschlingt das Weibchen das Gelege und reguliert durch Muskelkontraktionen die Temperatur. Die schlüpfenden Jungtiere erreichen eine Länge von etwa 35 bis 40 cm.
Sonstiges
Die Bezeichnung Ball Python stammt aus dem Englischen und beschreibt das Verhalten der Schlange, sich bei Gefahr zu einem Ball zusammenzuziehen. Der Kopf wird dabei in der Mitte verborgen und geschützt.
Einrichtung
Königspythons bevorzugen in ihrer natürlichen Umgebung einen festen, lehmhaltigen Sand. In Zentral- und Westafrika findet man sie häufig in Termitenhügeln oder den Bauten kleinerer Säugetiere. Im Terrarium stellen sie jedoch keine besonderen Ansprüche an den Bodengrund. Viele Halter nutzen Mischungen aus Terra Basis und Terra Bark, reine Pinienrinde oder Hanfeinstreu. Da die Tiere versteckt leben, sollten ein bis mehrere, der Körpergröße angepasste Verstecke (z. B. Korkplatten oder Kunststoffhöhlen) sowie gegebenenfalls eine Wetbox zur Unterstützung der Häutung angeboten werden. Jungtiere erklimmen gerne Korkäste, wobei zu beachten ist, dass Königspythons keine guten Kletterer sind. Äste sollten daher nicht zu hoch angebracht werden, um Stürze und Verletzungen zu vermeiden. Als Bepflanzung empfiehlt sich aus hygienischen Gründen die Verwendung von Kunstpflanzen, da echte Pflanzen meist beschädigt oder zerdrückt werden.
Ein lehmhaltiger Bodengrund wie Exo Terra Stone Desert Sonora Ocher eignet sich besonders gut. Wird er angefeuchtet, lässt er sich leicht formen, etwa zum Ummanteln von Höhlen. Nach dem Trocknen bleibt er stabil und erinnert optisch an die natürlichen Termitenhügel oder Kleinsäuger-Bauten.
Klima und UV
Da Reptilien wechselwarme Tiere sind, muss ihr natürlicher Lebensraum im Terrarium nachempfunden werden – die Temperatur und die Luftfeuchtigkeit. Erreicht wird dies durch verschiedene Heiz-/Lichtquellen und das Vernebeln/Sprühen von Wasser (Beregnungsanlage oder Fogger). Ein Thermo-/Hygrometer erlaubt dem Pfleger die Kontrolle dieser Werte. Ein besonders gutes (und leicht zu steuerndes) Klima erreichen Sie als Pfleger mit dem Einsatz einer Heizmatte unter einem Teil des Bodens ihres Terrariums. Oft haben Terrarien, außerhalb des Sommers zu niedrige Temperaturen in der unteren Terrarienhälfte, sodass die Pfleglinge einen warmen Rücken und einen kalten Bauch haben. Die Heizmatte sollte mit einem Thermostat gekoppelt sein. So erreicht man immer das richtige Klima, denn die Heizmatte wird automatisch zugeschaltet, wenn sie gebraucht wird. Ein Pluspunkt ist der günstigere Energieverbrauch im Sinne der Umwelt, denn so betriebene Terrarien benötigen nicht nur eine geringere Wattzahl bei den Spotlampen – sondern kommen grundsätzlich mit weniger Energie aus. Wir beraten Sie gern dazu. Eine gute Ausleuchtung des Terrariums ist also obligatorisch. Weiter benötigen sie einen Sonnenplatz im Terrarium. Dieser entsteht durch eine Spotbeleuchtung, welche Licht, Wärme und ggf. UV-Strahlen liefert. Die hochwertigsten Produkte sind hier gerade gut genug – denn nur sie sind dem natürlichen Sonnenlicht ebenbürtig. Zur gleichmäßigen Ausleuchtung Ihres Terrariums als Schmuck für Ihren Wohnraum empfehlen wir eine LED-Beleuchtung über die Breite des gesamten Terrariums.
Das Thema UV ist bei der Schlangenhaltung umstrittener als bei allen anderen Terrarientieren. Oft heißt es, das Schlangen kein UV Licht benötigen. Sicher lebt der Königspython am Tage in Termitenbauten – bei uns in der Höhle. Aber auch ein Königspython ist mal bei Sonnenlicht unterwegs und es gibt keine Berichte, dass es schaden könnte, dem Tier UV Beleuchtung angedeihen zu lassen. Wenn Sie sich zu einem UV Spot als Wärmequelle entscheiden, so empfehlen wir eine schwächere Wattzahl zu nehmen. Die Licht- und Heizquellen werden grundsätzlich in einem Tagesrhythmus per Zeitschaltuhr geschaltet, 14h an, 10h aus.
Königspython Arten

Farbvariante "Classic"

Farbvariante "Albino"

Farbvariante "Pastel"

Farbvariante "Black Pastel"

Farbvariante "Cinnamon"

Farbvariante "Cinnabee"

Naturnahe Einrichtung mit
lehmhaltigen Bodengrund

Naturnahe Einrichtung mit
lehmhaltigen Bodengrund


